Solizuschlag für Bildung nutzen


Grünen-Spitzenkandidat Trittin vor dem Hauptbahnhof

16. September 2009

Gerhard Schick, der Mannheimer Bundestagsabgeordnete stimmte  die mehr als 300 Zuhörer/innen  mit seiner  Forderung „Wir brauchen wieder einen grünen Umweltminister" auf Jürgen Trittin, den Spitzenkandidaten und ehemaligen Umweltminister der GRÜNEN ein.

Trittin beschwor in  einer einstündigen fulminanten Rede die noch einmal die negativen Folgen der letzten  4 Jahren unter einer CDU-Regierung. Von spontanem Applaus unterbrochen karikierte er den Retro-Wahlkampf der Kanzlerin, die mit dem Rheingold-Express zurück in die 50er Jahre dampfte. Treffsicher zeigte Trittin auf, wie daneben Merkels Verwendung des alten Adenauer- Slogans „Keine Experimente" ist. Hatten doch gerade die Regierungsparteien in den letzten 4 Jahren den Bundesbürgern einiges an Experimenten zugemutet: Die weitestgehend unkontrollierte Einfuhr von genmanipulierten Lebensmitteln, der Börsengang der Bahn, dem Ausbau den Überwachungsstaates und vor allem die verantwortungslose Unterstützung maroder Banken.

Dagegen setzte Trittin die Eckpunkte einer Politik, die mit grüner Regierungs-beteiligung in den nächsten vier Jahren verwirklicht werden können: U.a. die Einführung eines Mindestlohns und der Bürgerversicherung für alle. Auch die Bildungsmisere könne durch Einsatz des bisherigen Soli-Beitrag Ost („Geheimkasse des Herrn Steinbrück") behoben werden. Anstatt weiter auf Atomenergie (Warnfarben Schwarz-Gelb!) zu setzen, sollten durch den flächendeckenden Einsatz von erneuerbaren Energien 200 000 Arbeitsplätze geschaffen werden.

Musikalisch wurde die Veranstaltung noch aufgewertet durch den Auftritt des Mannheimer Gitarristen Chris Cosmo, der vor allem mit seinem „Mannheim-Song" das Publikum zum Mitmachen animierte.

 

Eine Stadt macht blau


Boris Palmer zu Gast in Mannheim

9. September 2009 Die Einsicht, dass der Klimawandel das Leben auf unserem Planeten in den kommenden Jahren massiv verändern wird, hat mittlerweile auch bisher beratungsresistente Kreise erreicht. Selbst der Energieversorger und Atomkraftbetreiber RWE versucht sich in Werbespots ein grünes Mäntelchen überzustreifen, denn grün ist ja bekanntlich schick.
Uns ist es jedoch wichtig einen Schritt weiterzugehen. Die Bürgerinnen und Bürger müssen konkrete Tipps an die Hand bekommen, wie sie selbst im Kleinen einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können, ohne auf weitreichende Beschlüsse des Bunde oder der EU angewiesen zu sein. Daher kam der grüne Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer nach Mannheim, um aus seinem Buch „Eine Stadt macht blau" zu lesen. „Eine Stadt macht blau" ist mehr als ein Buchtitel oder eine weitere Kampagne zum Thema Klimaschutz. Boris Palmer ist es gelungen aus der Mitte der Bürgerinnen und Bürger Tübingens eine Bewegung zu initiieren, die deutschlandweit einmalig ist. Anschaulich legt er dar, wie die Schaufenster der Tübinger Gewerbetreibenden immer blauer wurden. Grund dafür: der blaue Aufkleber, der die Umstellung auf den Ökostrom der Stadtwerke belegt. Von der Sanierung von Schulen bis hin zum Austausch von veralteten Heizungspumpen durch energieeffizientere Modelle, Ansatzpunkte zum Einsparen von CO2 gab und gibt es in Tübingen viele. Und die gibt es auch mindestens genauso zahlreich hier in Mannheim. Besonders wichtig war es Boris Palmer zu illustrieren, dass Klimaschutz und Energiesparmaßnahmen, nicht nur gut für die Umwelt sind, sondern langfristig den Haushalt der Stadt entlasten. Dies wurde den über 100 Interessierten, die sich an diesem Abend auf dem Solarboot versammelt haben deutlich vor Augen geführt und mit praktischen Beispielen aus Tübingen veranschaulicht
In diesem angenehmen Rahmen, bei einer Solarbootfahrt auf Rhein und Neckar, konnten alle Beteiligten Anregungen für Einsparmöglichkeiten für den eigenen Energieverbauch mitnehmen. Außerdem wurde deutlich, dass eine Klimaschutzkampagne, wie die in Tübingen, wenn sie von der Bevölkerung getragen wird, ökonomisch und ökologisch sinnvoll ist.

Hier finden sie den Artikel im Mannheimer Morgen.

 

 

Kreativstadt statt Kulturhauptstadt!?


Claudia Roth zu Gast in Mannheim

3. September 2009 Bei strahlendem Sonnenschein traf die Bundesvorsitzende von Bündnis 09/Die Grünen, Claudia Roth, am Schillerplatz ein. Gemeinsam mit den grünen Stadträten Miriam Caroli und Gerhard Fontagnier und der Kreisvorsitzenden Christine Schaefer, diskutierte sie mit freischaffenden Künstlern und Kreativen und run 100 Interessierten über Mannheims mögliche Bewerbung zur Kulturhauptstadt 2020. Da Claudia Roths Wahlkreis, Augsburg sich auch um den Titel der Kulturhauptstadt 2010 beworben hatte, konnte Roth aus einem reichhaltigen Erfahrungsschatz berichten. Entscheidend sei, dass ein derartiges Projekt nur dann Früchte tragen kann, wenn sich Kulturbetriebe, Künstlerinnen und Künstler, die Kreativen und die Bürgerinnen und Bürger vernetzen, und eine Bewegung aus der Gesellschaft heraus auslösen. Das Projekt Kulturhauptstadt "von oben" verordnet, ohne Bürgerbeteiligung, wie es Oberbürgermeister Kurz anstrebt, funktioniert nicht. Die Mannheimerinnen und Mannheimer werden außen vor gelassen, mit der Folge: das Projekt Kulturhauptstadt läuft an ihnen vorbei. Die Existenz einiger kultureller "Leuchttürme" ebnet, so Roth, eben nicht den Weg zur Kulturhauptstadt. Im Gegenteil: Die Leuchttürme verbauen die Kulturhauptstadt.

Hier finden Sie den Artikel im Mannheimer Morgen.

Claudia Roth im Gespräch

 

Kulturgespräch in Schillers Angesicht

 

Mal Richtig Abschalten! Große Anti-Atom-Demo in Berlin


Mannheimer Grüne in Berlin

5. September 2009 Über 50.000 Menschen haben am 5.9. in Berlin gegen eine Renaissance der Atomkraft demonstriert. Damit war sie die größte Anti-Atom-Demo seit 1986 und hat das Comeback der Bewegung eingeleitet. Auffällig waren die vielen jungen Gesichter der DemonstrantInnen. Es entstand eine Menschenansammlung mit Anti-Atom-VeteranInnen und neuen VerfechterInnen für eine saubere ökologische Energiepolitik.

Und mitten unter diesen Massen: die Mannheimer Grünen.

Wir setzen nicht auf eine hochriskante Dinosaurier-Technologie, welche nur den Stromriesen nutzt und nicht den VerbraucherInnen. Eine Technologie die noch in 1 Million Jahren diesen Planeten verseuchen wird. Für deren milliardenschwere Folgekosten die Allgemeinheit aufkommen muss und den Ausbau der erneuerbaren Energien verhindert.

Deshalb sagen wir:

Mal Richtig Abschalten!

Schwarz-Gelb verhindern!

Am 27.9. Grün Wählen!

Grünes Fahnenmeer in Berlin

 

Christopher Street Day Rhein-Neckar


Gerhard mit dabei auf dem Wagen

 

Der bunt geschmückte LKW des Kreisverbandes

 

Super Stimmung auch bei der Grünen Jugend Vorderpfalz

 

Anti-AKW-Demo in Neckarwestheim


4. Juli 2009 Samstags morgens machten sich zahlreiche Mannheimer Grüne gemeinsam mit ihrem Bundestagsabgeordneten Dr. Gerhard Schick mit dem Zug auf den Weg zur Anti- AKW Demo.
Die Demo fand in Kirchheim am Neckar statt, wo das Atomkraftwerk Neckarwestheim steht. In einem Jahr steht die reguläre Abschaltung an und wir wollen, dass es auch dabei bleibt und nicht künstlich die Laufzeit verlängert wird, weil es von Seiten des Betreibers EnBW die Hoffnung gibt, dass eine schwarz-gelbe Mehrheit nach der Bundestagswahl den Atomausstieg lockern oder aufheben könnte. Ein bereits abgeschriebenes AKW ist eine pure Gelddruckmaschine: 1 Million Euro pro Tag verdienen die Energieriesen damit.
Zu der Demo kamen nach Zahlen des SWR über 1600 Menschen, auch wenn es mir vorkam als waren es noch mehr gewesen. Ein großartiges Fahnenmeer in Grün. Über die Hälfte der Demo Teilnehmer waren Grüne aus allen Teilen des Bundeslandes.
Für mich war es die erste Anti-Atomkraft-Demo. Es war schön zu sehen dass so viele junge Leute gekommen sind, nicht nur die Grüne Jugend aus allen Teilen Baden Württembergs, sondern auch Leute aus dem Umland oder andere, die diese Risikotechnologie nicht länger in Kauf nehmen wollen.
Toll war zudem auch, dass ganz viele prominente Grüne den Weg nach Neckarwestheim gefunden haben: Neben Jürgen Trittin, der auch eine Rede bei der Demo hielt, waren das u.a. Fritz Kuhn, Kerstin Andreae (beide Spitzenkandidaten zur Bundestagswahl aus BaWü), die beiden Landesvorsitzenden Petra Selg und Daniel Mouratidis, die neue Europa-Abgeordnete aus der Metropolregion Franziska Brantner, die Bundestagsabgeordneten Alexander Bonde, Sylvia Kotting-Uhl und Gerhard Schick - und sicher noch viele mehr.
So wurde der Tag trotz eines bösen Sonnenbrandes zu einem unvergesslichen Erlebnis und einem deutlichen Zeichen gegen die Atomlobby und für einen Ausstieg aus der Atomkraft.

Mannheimer Grüne zusammen mit Franziska Brantner MdEP

 

Gruppenfoto der Mannheimer Grünen

 

Gerhard Schick zusammen mit Jürgen Trittin und Fritz Kuhn

 

Termine KV Mannheim


Arbeitskreis Wirtschaft

11.08.2010
Grünes Büro, Waldhofstraße 4, 19.30 Uhr

Arbeitskreis Wirtschaft

08.09.2010
Grünes Büro, Waldhofstraße 4, 19.30 Uhr

Sitzung des AK Verkehr

14.09.2010
Ort: cafga. am schillerplatz – galerie&café B 2, 11 – 68159 Mannheim

Treffen der Grünen in der Neckarstadt

07.10.2010
Grünes Büro Waldhofstraße 4
 
HÄNDE WEG VOM MITTELMEER
 
Freiheit statt Angst! Datenschutzdemo am 11. September in Berlin, Potsdamer Platz, 13:00 Uhr
 
Atomkraft: Schluss jetzt! - Großdemo und Umzingelung am 18. September in Berlin
 
SCHWARZ-GELBEN ATOMPUTSCH VERHINDERN! SCHREIB DEINEM ABGEORDNETEN!
 

GRUENE.DE News


Fahren für den Klimaschutz? Irreführende Aussagen in der Autowerbung manipulieren die Verb...

Kaum hat BP den Golf von Mexiko verseucht, strebt der Konzern zu neuen Ufern und knöpft si...

Cem Özdemir, Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, zur Bilanz von Angela Merkel vo...

 
drucken
|
verschicken
|
speichern