Der AK Kultur trifft sich momentan in unregelmäßigen Abständen. Termine werden auf der Terminseite bekannt gegeben.
Auskünfte zum AK Kultur erteilt:
Helmut Orpel
E-Mail: orpel [ at ] t-online.de
Wir sind kulturpolitisch aktive Menschen, die sich treffen, um die aktuellen Entwicklungen besonders in der Mannheimer Kulturszene zu diskutieren.
Dabei geht es uns sowohl darum, Position zu der kulturpolitischen Stoßrichtung der Stadtverwaltung und des Kultur-bürgermeisters zu beziehen als auch darum, eigene Impulse in den Gemeinderat, den Kulturausschuss und in die Stadt-verwaltung hinein zu tragen.
Die Säulen, auf der unsere Vorstellungen von grüner Kulturarbeit beruhen, sind Nachhaltigkeit, BürgerInnenbeteiligung und die Etablierung von kultureller Bildung als gesellschaftlichem Gut.
Grüne Kultur zwischen Tradition und Innovation, für mehr Urbanität und Identität
Kultur hat in Mannheim eine starke Tradition, diese muss erhalten bleiben. Gleichzeitig dürfen die innovativen Kräfte und gesellschaftspolitischen Tendenzen in dieser Stadt nicht übersehen werden. Sie müssen erkannt und gefördert werden.
Das heißt für uns zum Beispiel:
- Eingehen auf die sozio-demographischen Veränderungen
Jeder fünfte Mannheimer ist Ausländer. Deren Kulturformen dürfen nicht ignoriert werden. Mannheim leidet immer noch unter überdurchschnittlicher Arbeitslosigkeit und Armut. Kultur muss für alle erreichbar und bezahlbar sein.
- Stärkung der freien, nicht subventionierten und alternativen Kulturszene
Nicht oder nur gering finanziell unterstützte Gruppen, Theater, Galerien und KünstlerInnen haben einen großen Anteil am regen Kulturleben Mannheims und stellen ein bisher in der Öffentlichkeit oft unbemerktes kulturelles Potential. Ihre Tätigkeiten gehören zumindest ideell und organisatorisch unterstützt.
- Mehr „nachhaltige", ge- und erlebte Kultur
Nicht nur die Vielzahl der Kulturangebote, sondern auch die Vielfalt und Kontinuität entscheidet. Kulturelle Bildung und die Möglichkeit der aktiven Beteiligung fördern Pluralismus und Toleranz und müssen allen zugänglich sein. Das muss bereits bei den Kindern beginnen. Die kulturelle (Aus-) Bildung insbesondere der Jugend ist nach wie vor fördernswert.
Wir waren es, die mit dem KV Tübingen zusammen das Thema Kultur überhaupt erst in das Landtagsprogramm eingebracht haben. Unser Textentwurf wurde mit großer Mehrheit auf der Landesdelegiertenkonfernez angenommen.
Auch an der Ausgestaltung des Kulturteils am letzten Bundestagswahlkampfprogramm waren wir über die Mailingliste der BAG Kultur (eine LAG Kultur gibt es leider nicht) maßgeblich beteiligt. So stammt die Formulierung über die weitere Förderung der Goethe-Institute explizit von uns.








